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Auf Gott ist Verlass!Auf wen oder was kann ich mich verlassen? Ich vertraue täglich allen möglichen und unmöglichen Dingen: Auf mein Auto, dass es anspringt und unterwegs nicht schlapp macht. Auf den Aufzug, dass der um Gottes Willen nicht stecken bleibt. Auf den Supermarkt, dass die Regale voll genug sind und die Lebensmittel nicht verdorben sind; usw. Es ist einfach schön, sich auf etwas verlassen zu können – wenn das nicht möglich wäre, dann wäre Leben kaum möglich. Es ist doch auch schön, wenn ich auf meine Mitmenschen zählen kann. Ab und zu sind da natürlich Enttäuschungen möglich, weil wir alle einfach fehlbar sind. Der Spruch „Wer sich auf Menschen verlässt, ist manchmal verlassen“, kommt ja nicht von ungefähr. Kann ich mich eigentlich völlig auf mich selbst verlassen? Ich bin mir da nicht ganz sicher. Immer wieder ertappe ich mich selbst bei meiner maßlosen Selbstüberschätzung. Und immer wieder werde ich von der Realität eingeholt. Mir fallen die vielen guten Vorsätze ein, die ich meist nicht in die Tat umsetzen konnte. Mir fallen auch so manche Enttäuschungen ein, die ich anderen bereitet habe. Aber auf wen oder was kann ich mich denn nun wirklich bedingungslos verlassen? Es muss etwas sein, das größer, besser, zuverlässiger ist als ich. Es muss ein Übermensch sein, etwas, das nicht in die Kategorie „gefallene Schöpfung“ gehört. Es kann nur der dreieinige GOTT sein, dem ich mich total anvertrauen kann. Auf ihn ist Verlass! Aber wer sagt denn das? Die Bibel, Gottes Worte an mich. Ich darf das ganz persönlich nehmen, was Gott in der Jahreslosung für das Jahr 2006 dem Nachfolger Moses zusagt. Ich lasse dich nicht fallen und verlasse dich nicht. (Josua 1,5) Josua hatte eine schwierige Aufgabe, nachdem er nach Moses Tod die Rolle als Leiter des ganzen Volkes Israel übernahm. Diese 12 Stämme waren nicht allein mit einem ausgeklügelten Regierungsprogramm zu führen. Selbst Moses hatte seine Schwierigkeiten mit den mürrischen Leuten, die bei jeder Kleinigkeit zu Motzen begann. Ich kann mir gut vorstellen, dass Josua dringend eine Ermutigung brauchte. Und genau das tat Gott. Er sprach ihm Mut und Zuversicht zu. Und genau das will er auch Ihnen und mir tun. Er sagt, dass er mich nicht fallen lässt. Das bedeutet doch, dass er mich trägt. Er trägt mich durch und gibt mich nicht auf. Auch wenn ich sein Tragen nicht immer bewusst wahrnehme, darf ich wissen: Gott hält mich fest, egal was kommen mag. Er sagt auch, dass er mich nicht verlassen wird. Das bedeutet doch, dass er stets bei mir ist. Er ist immer dabei, bis an das Ende meiner Tage. Das hat auch Jesus klar zugesagt. Und er wird immer bei mir sein, sogar wenn ich mal „Mist“ baue. Sein Wort drauf! Seine Zusagen darf ich wörtlich und persönlich für mich in Anspruch nehmen. Mit so einem Zuspruch kann ich zuversichtlich durchs Leben gehen. Gott segnet Sie und wird Sie behüten – verlassen Sie sich drauf! Ihr Stefan Thieme
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