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Die Balance halten„Work-Life-Balance“ ist momentan ein angesagtes Thema für alle unter Druck stehenden Menschen. Nicht nur Manager besuchen Seminare für ein ausgeglichenes Leben zwischen Arbeit und Freizeit, zwischen Dienst und Familie, zwischen Geben und Nehmen. Denn die Anforderungen im Beruf werden für alle Arbeitnehmer immer höher. Nicht selten geht „Otto Normalverbraucher“ vor 7.00 Uhr aus dem Haus und kommt nach 19.00 Uhr erst wieder heim. Eine enorme Belastung für Ehen und Familien, aber auch für allein Stehende. Was uns Westeuropäer zusätzlich belastet, sind unnatürliche Lebensformen. Da ist z. B. die Art und Weise der Fortbewegung. Übersetzt man aus dem Afrikanischen wörtlich das Wort für „Fahrrad“ ins Deutsche, dann erhält man kurioser Weise „Weißer Mann geht im Sitzen“. Der Fortschritt hat uns Menschen allzu viel Bequemlichkeit beschert. Sogar die Fortbewegung wird im Sitzen getätigt. Der Wohlstand hat auch seine Schattenseiten. Wer da nicht bewusst auf einen ausgleichenden Lebensstil achtet, brennt irgendwann aus, ist eines Tages krank oder gar am Ende. Die „Lebenswaage“ des Menschen will ausgewogen sein, das gilt für viele Bereiche. Das Gegengewicht zur Arbeit heißt Ruhe. Der Ausgleich zum Essen ist Bewegung. Wer viel von sich gibt, muss auch für seinen „Input“ sorgen. Vielleicht ist das Thema „Wellness“ in den letzten Jahren gerade auch wegen der allgemein größer gewordenen Belastung durch den Beruf topp. Die Gestressten suchen Entspannung, damit sie sich wieder wohl („well“) fühlen. Diese Materie ist nicht gerade Thema Nr. 1 bei Christen. Es wird viel über das geistliche Wohl gesprochen; was aber der tägliche Alltag von einem abverlangt, kommt oft zu kurz. Wie gut dass Gott uns ganzheitlich kennt und auch ganzheitlich für uns sorgt (z. B. durch den verordneten Ruhetag!). Sozusagen horizontal und vertikal, also körperlich und geistlich. Alle Bereiche meines Lebens möchte ER mit uns zusammen gestalten! ER kann sich sehr wohl um mein Wohl kümmern – wenn ich das möchte. Vielleicht blenden wir durch ein Missverständnis einzelne Bereiche unseres Lebens für Gott aus oder lassen ihn gar nicht erst hinein. Dabei kann Gott „heikle“ Dinge wie meine Sexualität, mein Übergewicht, meine Finanzen, meine Sucht, meine Arbeit, meine… - ALLES kann ich von meinem Schöpfer in Ordnung, in die Balance bringen lassen. Wer sollte sich denn besser auskennen damit als Gott der Vater? Schauen wir in die Bibel, dann werden sehr wohl alle Bereiche des menschlichen Daseins angesprochen. Dass es Gott wirklich gut mit uns meint, lesen wir z. B. im Buch „Prediger“. König Salomo hat seine Lebensweisheiten niedergeschrieben und klärt in sehr poetischer Weise uns Menschen über die Dinge des Daseins auf. Bitte lesen Sie die folgenden Zeilen mal aufmerksam und in aller Ruhe – es lohnt sich! „Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde: geboren werden hat seine Zeit, sterben hat seine Zeit; pflanzen hat seine Zeit, ausreißen, was gepflanzt ist, hat seine Zeit; töten hat seine Zeit, heilen hat seine Zeit; abbrechen hat seine Zeit, bauen hat seine Zeit; weinen hat seine Zeit, lachen hat seine Zeit; klagen hat seine Zeit, tanzen hat seine Zeit; Steine wegwerfen hat seine Zeit, Steine sammeln hat seine Zeit; herzen hat seine Zeit, aufhören zu herzen hat seine Zeit; suchen hat seine Zeit, verlieren hat seine Zeit; behalten hat seine Zeit, wegwerfen hat seine Zeit; zerreißen hat seine Zeit, zunähen hat seine Zeit; schweigen hat seine Zeit, reden hat seine Zeit; lieben hat seine Zeit, hassen hat seine Zeit; Streit hat seine Zeit, Friede hat seine Zeit. Man mühe sich ab, wie man will, so hat man keinen Gewinn davon. Ich sah die Arbeit, die Gott den Menschen gegeben hat, dass sie sich damit plagen. Er hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt; nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende. Da merkte ich, dass es nichts Besseres dabei gibt als fröhlich sein und sich gütlich tun in seinem Leben. Denn ein Mensch, der da isst und trinkt und hat guten Mut bei all seinem Mühen, das ist eine Gabe Gottes.“ Diesen Rat von Salomo, dem weisen König, ja, diesen Rat möchte ich Ihnen ans Herz legen. „Guten Mut haben“ kann ich, wenn Gott mein Herr ist. Durch Jesus Christus bin ich mit Gott versöhnt, habe ich Frieden mit Gott, auch wenn nicht immer alles ausbalanciert ist. ER wirft das entscheidende Gewicht in die Waagschale der Justitia, damit das Urteil „NICHT schuldig!“ lautet. So stimmt die Balance und ich kann ganz entspannt sein.
Ich wünsche Ihnen ein
ausgeglichenes, entspanntes und zufriedenes Leben!
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